1. Dezember 2018 bis 3. März 2019                                       

Vom Märchen, das auszog, erzählt zu werden

Seit der Veröffentlichung durch die Brüder Grimm erlebte das Märchen einen enormen Popularitätsschub. Galt es im 19. Jahrhundert noch als vom Aussterben bedroht, blieb es dank vielfältiger Rezeption lebendig und fasziniert bis heute Kinder wie Erwachsene – nicht zuletzt in der Weihnachtszeit. Es bediente sich Buch, Bild und Bühne, Film und Fernsehen, Kunst und Kommerz, um erzählt zu werden. Die Ausstellung geht dieser Popularisierung des Märchens seit den Grimms in den unterschiedlichen Vermittlungsformen nach – ob mit Rotkäppchen im Märchenbuch, Hänsel und Gretel als Würfelspiel, Aschenputtel im Film, Schneewittchen in der Märchenillustration oder Dornröschen als erzgebirgischer Schnitzerei.

Brettspiel „Durchs herrliche Märchenland“ nach Entwurf von Kurt Brandes, VEB (K) Druck und Verpackung, Abteilung Verlagserzeugnisse, Dresden, 1958. Foto: Stadtmuseum Dresden

 

16. Februar bis 12. Mai 2019

Die im Licht steh’n. Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts

Die Porträts gehören zu einem Bestand von etwas mehr als 600 sorgfältig auf Tafeln aufgezogenen und beschrifteten Fotografien, die der Gründungsdirektor des Museums Otto Richter (1852-1922) zwischen 1892 und 1912 zusammengetragen hat. Diese „Ehrengalerie“ des Dresdner Bürgertums wird erstmals in ihrem historischen Kontext erforscht und präsentiert. Ausstellung, Begleitbuch und Rahmenprogramm behandeln die Geschichte der Stadt und die Wandlungen innerhalb der Stadtgesellschaft zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und dem frühen 20. Jahrhundert. Hierbei wird die Frage diskutiert, inwiefern sich diese Geschichte in der Porträtsammlung und deren Gebrauch niedergeschlagen hat. Im Vorfeld wird am 14.11.2018 im Stadtmuseum Dresden die digitalisierte „Otto-Richter-Sammlung“ vorgestellt und am 16.11.2018 auf der Fachtagung „Die Masse macht's?“ über Erkenntnismöglichkeiten und Bearbeitungsschritte großer Bestände diskutiert.

Portraitaufnahmen aus der "Otto-Richter-Sammlung" im Stadtmuseum Dresden

 

28. Juni bis 6. Oktober 2019

Dresdner Moderne? Architektur und Stadtplanung 1919 bis 1939
In Dresden wurde 1928 das erste Kugelhaus der Welt errichtet, es entstanden Laubenganghäuser mit Flachdach und Schulbauten mit Montessori-Räumen. Gropius gestaltete ein Grabmal. Aber waren das nur Einzelbeispiele? In Sonderausstellung und Buch wird der Frage nachgegangen, ob es eine Dresdner Moderne gab, und wenn ja, wie sie aussah und wo sie zu finden ist.

Dresden Modernism? Architecture and Urban Planning 1919 to 1939
In Dresden, the world's first spherical house was built in 1928, and balcony access houses with flat roofs and school buildings with Montessori rooms had been created. Gropius designed a tomb. But were these only individual examples? The special exhibition and the book examine the question of whether there was a Dresden Modernism, and if so, what it looked like and where it can be found.

Modell des Kugelhauses, Architekt Peter Birkenholz, VEB Ausstellungen der Stadt Dresden, um 1960, Stadtmuseum Dresden

 

Im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus.



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