19.1. bis 17.2.2019
Frauen wählen in Dresden - 100 Jahre Frauenwahlrecht

Vor 100 Jahren, Anfang 1919, konnten Frauen erstmals wählen, sich selbst zur Wahl stellen und somit ihr im Vorjahr verliehenes Wahlrecht nutzen. Damit begannen der Wahlkampf der Kandidatinnen sowie das Ringen um die Stimmen der Frauen. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts zeigt das Stadtmuseum eine Auswahl an Plakaten und Schriftstücken aus seinem Bestand – mit der spannenden Frage: Wer waren die ersten Dresdner Frauen, die sich parlamentarisch engagierten – und für welche Parteien traten sie an?

Plakat zur Wahl der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung, 1919, Stadtmuseum Dresden


16. Februar bis 12. Mai 2019
Die im Licht steh’n. Fotografische Porträts Dresdner Bürger des 19. Jahrhunderts

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Die Porträts gehören zu einem Bestand von etwas mehr als 600 sorgfältig auf Tafeln aufgezogenen und beschrifteten Fotografien, die der Gründungsdirektor des Museums Otto Richter (1852-1922) zwischen 1892 und 1912 zusammengetragen hat. Diese „Ehrengalerie“ des Dresdner Bürgertums wird erstmals in ihrem historischen Kontext erforscht und präsentiert. Ausstellung, Begleitbuch und Rahmenprogramm behandeln die Geschichte der Stadt und die Wandlungen innerhalb der Stadtgesellschaft zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und dem frühen 20. Jahrhundert. Hierbei wird die Frage diskutiert, inwiefern sich diese Geschichte in der Porträtsammlung und deren Gebrauch niedergeschlagen hat.

Im Vorfeld wurde am 14.11.2018 im Stadtmuseum Dresden die digitalisierte „Otto-Richter-Sammlung“ vorgestellt und am 16.11.2018 auf der Fachtagung „Die Masse macht's?“ über Erkenntnismöglichkeiten und Bearbeitungsschritte großer Bestände diskutiert.

16.2. to 12.5.2019
Those in the limelight. Photographic portraits of Dresden citizens in the 19th century
A section of the compilation of about 600 photographs, carefully mounted on plates and inscribed and collected by the founding director of the museum Otto Richter (1852-1922) from 1892 to 1912, is devoted to portraiture. This "Gallery of Honour" of the Dresden middle classes has been researched in its historical context and is being presented here for the first time. The exhibition, accompanying book and complementary programme cover the city’s history and the changes in its urban society from the mid-19th century to the early 20th century, with a focus on the question of how far this history has left its mark on the portrait collection and how it has been used.

In the run-up to the exhibition the digitalized “Otto Richter Collection” has been presented on 14.11.2018 in the Stadtmuseum Dresden, and on 16.11.2018 there was a discussion about mass collection at the symposium "Die Masse macht's?" (Is mass what matters?)

Portraitaufnahmen aus der "Otto-Richter-Sammlung" im Stadtmuseum Dresden

 

29. Juni bis 27. Oktober 2019
Dresdner Moderne 1919 bis 1939.
Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen

Nach dem Ersten Weltkrieg rücken in Dresden in der Demokratie stärker die Bedürfnisse der "einfachen" Menschen in den Fokus. Es entstehen große Siedlungen mit Flachdächern sowie Schulbauten mit Montessori-Räumen. Krankenhausbauten folgen den neuen hygienischen Anforderungen, Schwimmbäder reagieren auf das neue Körperideal, ein Arbeitsamtneubau auf den gestiegenen Bedarf. Das erste Kugelhaus der Welt und weitere Ausstellungsbauten repräsentierten zudem die neuen technischen Möglichkeiten für Bau und Möbelausstattung. In Sonderausstellung, Buch und Rahmenprogramm wird der Frage nachgegangen, wie die modernen Ansätze in Dresden aufgenommen und umgesetzt wurden.

Wer vorab schon mehr zu dem Thema erfahren möchte, dem sei das Symposium "Nicht nur Bauhaus - Netzwerke der Moderne in Mitteleuropa" empfohlen. Es findet statt vom 15. bis 17. Januar 2019 in Görlitz und Breslau.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier!

29.6. to 6.10.2019
Dresden Modernism? Architecture and Urban Planning 1919 to 1939
In Dresden, the world's first spherical house was built in 1928, and balcony access houses with flat roofs and school buildings with Montessori rooms had been created. Gropius designed a tomb. But were these only individual examples? The special exhibition and the book examine the question of whether there was a Dresden Modernism, and if so, what it looked like and where it can be found.

Blick in das Treppenhaus des Kugelhauses, ca. 1930 (unbek. Fotograf), Stadtmuseum Dresden

Im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus.



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