7. März -27. Mai 2018
Im Rausch der Bewegung. Das Werk von Walter Eberhard Loch

Das Wort „Bewegung“ bezieht sich auf Leben und Werk Walter Eberhard Lochs (WEL) gleichermaßen. Geboren 1885 in Breslau, studierte er dort Kunst als Meisterschüler von Hans Poelzig, mit 28 Jahren zog er nach Berlin und zwei Jahre später nach Liegnitz. 1919 kam er nach Dresden. Hier heiratete er Dora Roth, die Tochter des bekannten Komponisten Bertrand Roth. Die Begegnung mit Mary Wigman, der berühmten Pionierin des Freien Tanzes und des Ausdruckstanzes, beeinflusste Lochs Dresdner Schaffensperiode wesentlich. Es entstanden u. a. Werke, die das Schwingen, Bewegen, Gleiten und Rasen vollkommener Körper darstellten. Das alles geschah aus tiefster Sehnsucht eines körperlich gequälten und seit seiner Kindheit behinderten Künstlers, der 1926 zudem in Dresden einen folgenschweren Motorradunfall erlitten hatte. Sechs Jahre später entschloss sich der Künstler mit seiner Familie, ein letztes Mal den Ort zu wechseln. Nach Breslau und Dresden folgte die Schaffenszeit am Bodensee.

Ein Ausstellungsprojekt des Kraszewski-Museums, des WEL-Kreises Salem e. V. in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Breslau




Walter Eberhard Loch: Schüler der Elisabeth Wigman, Aquarell auf Pergament, um 1930



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